WAS IST PIMS? PIMS- VS. DPMS-BEGRIFF

07.12.2022

Da im letzten Jahr die DSGVO vielseitig diskutiert wurde und im Mittelpunkt vieler Unternehmen stand, fiel auch häufiger der Begriff Datenschutzmanagementsystem bzw. Data Protection Management System. Jedoch wird mindestens genau so oft der Begriff PIMS (Personal/ Privacy Information Management System) vorgefunden, wenn man nach der Zertifizierung eines solchen Systems sucht. Hierbei stellt man sich natürlich die Frage was hat PIMS mit DPMS zu tun oder ist es sogar das gleiche?

Data Protection lässt sich mit dem Begriff Datenschutz übersetzen. Die Begriffe Personal oder Privacy Information beziehen sich expliziter auf die Art der Daten. Denn hier wird direkt deutlich, dass personenbezogene Daten im Fokus stehen. Somit findet man auch hauptsächlich Informationen zu PIMS aus Sicht von natürlichen Personen. Das heißt, wie diese mithilfe eines Systems mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten erhalten können.

Seit der neuen Norm ISO/IEC 27552, welche vermutlich Ende 2019 in Kraft treten wird, findet man auch immer häufiger den Begriff PIMS in Bezug auf die Umsetzung im Unternehmen. Dieser Begriff wird oftmals synonym zum Begriff DPMS genutzt.

Zum Datenschutzmanagement laut ISO Normen gehören das Privacy Impact Assesment (Datenschutz-Folgenabschätzung; ISO 29134:2017), das Privacy Framework (Rechtsrahmen des Datenschutzes; ISO 29100:2011), das CoP for PII protection in clouds (Leitenfaden für den Datenschutz von Cloud Diensten, ISO 27018:2014 & ISO 27000-Serie) und CoP for PII protection (Leitfaden für den Schutz personenbezogener Daten ISO 29151:2017). PIMS stellt hierbei auch einen Teil des Datenschutzmanagements dar, jedoch ist dieses als System welche die Teilbereiche umsetzt zu verstehen. Dieses beinhaltet konkrete Anforderungen, Richtlinien und Orientierungshilfen sowie Empfehlungen für Controller und Processor.

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